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Wertach 2010

Schweden 10

Hinterstockhorn 2010

Die Hitze der letzen heissen Sommertage spürt man morgens noch, als es um 6:15 mit dem Kleinbus Richtung Berneroberland losgeht. Wir sind zu siebt und nehmen den Gastfischer Isi mit. Unser Ziel ist der Hintersockhornsee auf 1600müM. Zirka eine Stunde benötigen wir, bis zur Talstation ankommen, wo schon einige Leute auf die Türöffnung der Station warten. Zum Glück nur eine Hand voll andere Fischer, die ihr Glück am Bergsee versuchen. Sonst viele Ausflügler die wie wir die angenehmeren Temperaturen in den Bergen suchen.

In der Mittelstation angekommen, fallen einige in Hektik – möglichst schnell zum See runter, um den favorisierten Angelplatz zu sichern.

Die Temperaturen sind angenehm kühl, die Sonne noch lange nicht über den Bergkämmen. Beste Zeit für einen Biss. Und tatsächlich – kaum ausgeworfen zieht es auch schon den ersten Bulldo in die Tiefe. Mit Einrichten und dem ersten Schluck Kaffee bleibt jetzt keine Zeit. „Nimm was du kriegen kannst und gib nichts wieder zurück“, heisst die Devise.

Wann die gute Beisszeit vorüber sein wird, kann niemand sagen.

Schon um 11:00 Uhr haben die Ersten ihre 6sechs Forellen (Vollpackt) und machen sich ans Ausnehmen. Auch unser Gastfischer schlägt sich tapfer.

Die Sonne trifft auf den See und Wind kommt auf. Einige Jugendliche haben ihre grosse Mühe, ihre Würfe nicht dauernd über unsere Schnüre zu landen. Ärgerlich, denn schliesslich gibt es genug Platz rund um den See.

Um 12:00 Uhr haben alle ihr Vollpackt – bis auf unseren Pechvogel des Tages. Martin bleibt bei ihm, der Rest begibt sich zur Mittelstation um sich die Zeit mit einem Sidi zu vertreiben. Bis um 13:00 Uhr hat er Zeit, die sechste Forelle zu überlisten. So sind die Regeln. Schliesslich handelt es sich um ein Klubinternes Wettfischen.

Um 14:20 steigen wir zur Rückfahrt in die Gondel und geben unsere Karten an der Talstation ab.

Bei der Heimfahrt überkommt einige den Schlaf. Ausser unserem Fahrer Hans natürlich, der uns souverän und sicher nach Haus fährt.

Herzlichen Dank ans Hans und – Stockhorn – wir kommen wieder.

In diesem Sinne Petri Heil

ps

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